Jahresbericht 2013 

Jetzt kennen wir uns schon mehr als ein Jahr und unser Stammtisch – immer am 3. Mittwoch im Monat im Restaurant „Lahngenuss“ - ist bei vielen Chillis ein fester Termin im Kalender. Dort wird geredet, gelacht und Organisatorisches besprochen, man kann sich z. B. über die nächsten geplanten Aktivitäten informieren und anmelden. Auch neue Mitglieder sind dort immer gerne gesehen.

Die Jahreshauptversammlung im Januar ging reibungslos über die Bühne, lediglich die Suche nach einer neuen 2. Schriftführerin – die bis dahin Gewählte schied aus zeitlichen Gründen aus – gestaltete sich etwas langwierig. Aber nach gelungener Überzeugungsarbeit des Vorstandes wurde dann doch noch eine Chilli für dieses Amt gefunden.

Im Februar wanderten wir mit einer großen Gruppe nach Steinbach zum Heringsessen. Schon während der Wanderung vom großen Busparkplatz in der Licher Straße bis nach Steinbach genehmigten wir uns Sekt und ein paar Schnäpschen zur Stärkung, denn der Weg war weit. Der (Bismarck-)Hering war dann zwar ein Matjes, aber trotzdem wurde er gegessen  Wir waren uns einig, dass wir das Heringsessen auf jeden Fall wiederholen werden. Das Lokal für 2014 (diesmal in Giessen) wurde von unserem eifrigen Vergnügungsausschuss schon gebucht. Danke Knobi!

 

 

Anfang März fand das traditionelle Frühlingsfest mit dem Gesamtfünfziger-Verein im Bürgerhaus Kleinlinden statt. Dabei wurden die Fahnen an die neuen 50er-Jahrgänge übergeben. Es war ein schöner Abend mit Musik und Tanz und die letzten verließen das Fest erst zu sehr später Stunde.

Im April nahmen wir an einer Führung durch das Stadttheater teil. Wir gewannen interessante Einblicke hinter die Kulissen der Theaterwelt und lernten durch Abdul Kunze mit seiner kurzweiligen humorvollen Art auch Maske, Werkstatt, Requisite und vieles mehr kennen. Beim anschließenden Abschluss im Restaurant „Zum Löwen“ ließen wir uns Pizza und Pasta schmecken.

Bei unserem Stammtisch am 15.Mai bekamen wir Besuch von Herrn Robert Cachandt, Vorsitzender des Hospiz-Vereins Giessen, der uns sehr ausführlich über die wichtige Arbeit des Vereins informierte. Dabei wurde von uns eine Spende für das Haus Samaria übergeben, die sich aus dem Überschuss des Wäldchesfestes und einigen privaten Spenden zusammensetzte.

Ende Mai „wanderten“ wir von den Hessenhallen zum Männerbadeverein an der Lahn, wo wir trotz des recht kühlen Wetters lange draußen saßen. Roswitha versorgte uns mit allem, was das Herz begehrte. Zum Abend hin ging es drinnen weiter und wir taten das, was wir am besten können, nämlich reden, reden, reden …..und natürlich lachen.

Das Grillen mit den 62er Herren im Juni hat allen sehr viel Spaß gemacht. Für Essen und Trinken war dank vieler Helferlein reichlich! gesorgt, die Auswahl war wirklich sehr groß. Wir haben uns prima unterhalten und die Zeit verging wie im Flug.

Sehr gut angenommen wurde im August unsere Fahrt nach Sachsenhausen. Nach einem Besuch der Frankfurter Kleinmarkthalle, wo es Obst, Gemüse, Blumen, Gewürze, Süßigkeiten etc. in allen Variationen gibt und man nach Herzenslust stöbern kann, kehrten wir in einer gemütlichen Äppelwoi-Kneipe in Sachsenhausen ein und verbrachten dort einige gesellige Stunden, bevor wir uns wieder in den Zug nach Gießen setzten. Ein paar Nachteulen machten dann noch ihren Abschluss in Gießen.

 

Der Walking- und Wandertag der Gießener Fünfziger im August wurde wie im letzten Jahr von unseren Mitgliedern nicht sonderlich gut besucht, was aber wohl auch daran lag, dass das Wetter sehr zu wünschen übrig ließ.

Das Wäldchesfest im September war für unseren Jahrgang dieses Jahr das letzte Mal, dass wir „arbeiten“ mussten. Eigentlich schade, da es uns auch dieses Mal wieder sehr viel Spaß gemacht hat und wir hinter eine wunderbaren Kuchentheke mit den verschiedensten Kuchen mit viel Eifer und guter Laune die Kuchenstücke verkaufen konnten. Das Team war perfekt, es ging alles Hand in Hand: ging jemand aus der ersten Reihe, rückte sofort jemand aus der zweiten Reihe nach. Die gute Stimmung war sensationell! Fast werden wir in Zukunft das „Arbeiten“ beim Wäldchesfest vermissen, aber dafür sind wir jetzt jedes Jahr ganz entspannt als "Gäste" dabei.

Am 12.Oktober fuhren wir zu einer Besichtigung der kleinen aber feinen Schaumküsse-Fabrik Keil nach Schotten. Wir erhielten einen interessanten Einblick in die Produktion der verschiedenen Schaumküsse, die es in vielen Geschmacksrichtungen gibt, und natürlich konnten wir auch naschen. Fast niemand von uns ging nach Hause, ohne etwas gekauft zu haben. Den Nachmittag ließen wir anschließend im Alt-Gießen gemütlich ausklingen.

Das diesjährige Gänseessen fand am 3. November in unserem Stammlokal „Lahngenuss“ statt. Viele Chillis waren gekommen, manch ein Partner auch , so dass wir an einer großen Tafel saßen. Das Essen war sehr lecker, die Stimmung prima, und traditionell gab es zum Abschluss ein Getränk, welches aus der Kasse bezahlt wurde.

Unsere Weihnachtsmarkt-Fahrt nach Seligenstadt im Dezember fing schon in Giessen gut an. Der Fahrkarten-Automat am Bahnhof gab nur einen Teil des Rückgeldes heraus, und wir mussten deshalb noch eine „Anzeige“ am Schalter im Bahnhofsgebäude erstatten  Dies ging natürlich nicht so schnell, zum Glück ließ uns eine Frau netterweise vor. Dann: Fragen über Fragen, drei Unterschriften waren nötig, so dass wir zum Schluss noch zum Bahnsteig rennen mussten, um den Zug zu bekommen. Aber dann ging es gemütlich weiter, nachdem wir genügend Sitzplätze gefunden hatten, war klar: auf den Schreck mussten wir uns erst einmal ein Schnäpschen genehmigen! Als wir in Seligenstadt angekommen waren, war es nicht weit bis zum „Seligenstädter Adventsmarkt“. Dieser war wunderschön: rundum Fachwerkhäuser, viele kleine tolle Geschäfte, schöne Buden mit sehr schönen Dingen aus Holz, Filz, Stoff, Schokolade, Keramik etc., alles weihnachtlich geschmückt. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Auch die Basilika und die Abteianlage mit ihrem Klostergarten haben wir gesehen. Nachdem wir alles angeschaut und ausgiebig gestöbert hatten, wofür wir genügend Zeit hatten, haben wir wieder die Heimreise angetreten.


 

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