Jahresbericht 2012  

 

Die „62er Chillis“, ja, fast hätte es sie nicht gegeben, es war eine schwere Geburt bei der Gründungsveranstaltung im November 2011, bis endlich ein Vorstand gefunden war. Aber dann ging es um so besser weiter. Beim ersten Treffen der Vorstandsmitglieder im Dezember zeigte sich schon, dass man sich in der Gruppe gut verstehen würde. Viele Dinge mussten in einigen Sitzungen besprochen und vorab entschieden werden.

Dann wurde in unserer ersten Jahreshauptversammlung im Januar darüber abgestimmt. Dies ging alles ohne Probleme über die Bühne. Ruckzuck hatten wir z. B. unseren Jahrgangsnamen, die Farbe der Polo-Shirts, Vereinslokal etc. festgelegt. Nach getaner „Arbeit“ hatten wir noch Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und uns auszutauschen.

Der erste Stammtisch fand dann im Februar im Restaurant „Lahngenuss“ statt. Er hat sich gut etabliert, jeden Monat kommen zwischen 25 - 30 Mitglieder.

Unsere zweite Aktivität für alle Jahrgangsmitglieder war im März die Kennenlernwanderung zum Irodion nach Alten-Buseck. Schon beim Treffpunkt am Schwimmbad in der Ringallee wurde viel gelacht und gleich mal zur Stärkung für die „lange“ Wanderung ein Schnäpschen zu sich genommen. Dann ging es los und man hatte während der Wanderung genügend Zeit, die ein oder andere 50er Frau näher kennenzulernen. Im Irodion haben wir gut und lecker gegessen und sind danach wieder zurück gewandert. Natürlich musste man sich auch dabei zwischendurch immer mal stärken!

Als nächstes stand Ende März das Frühlingsfest mit dem Gesamtfünfziger-Verein an. Zu „unserem Fest“, der offiziellen Vorstellung der neuen Jahrgänge und der Fahnenübergabe von den vorherigen Jahrgängen, hätten ein paar mehr Chillis kommen können. Auch insgesamt hätten ruhig ein paar mehr "Fünfziger" und deren Freunde den Weg in die Kongresshalle finden können. Für diejenigen, die da waren, war es ein schöner Abend mit Tanz, Wein, Musik und Tanzdarbietungen. Schauen wir mal, dass wir im nächsten Jahr im Bürgerhaus in Kleinlinden zahlreicher erscheinen und richtig Schwung in die Bude bringen werden!

Im Juli ging es dann in den Botanischen Garten. Vorher haben wir uns im Burghof mit leckerem Essen gestärkt. Danach sind wir in den Botanischen Garten gelaufen und haben uns als erstes am Eingang an der Infotafel informiert. Die meisten kennen Giessen‘s „Grüne Oase“ schon, aber es gibt immer wieder Neues zu entdecken, so diesmal z. B. den „Darwin- Pfad“. Es gibt überall wunderschöne Pflanzen, Bäume, Sträucher zu bewundern. Allen hat es sehr gut gefallen, das Wetter hat auch gepasst, so dass die Mehrheit im Anschluss in einem Cafe am Kirchenplatz gemeinsam zusammengesessen hat.

Im August war die Tagesfahrt nach Sachsenhausen. Schon auf der Hinfahrt mussten wir uns im Zug mit Bierbeißer, Sekt und Schnäpschen stärken. Im Gasthaus Wagner saßen wir gemütlich bei leckerem Essen und Apfelwein zusammen und hatten einen wirklich tollen, lustigen Abend.

Der Walking- und Wandertag Ende August wurde von unseren Mitgliedern leider nicht gut besucht. Wahrscheinlich lag dies noch an den Nachwirkungen der Sachsenhausen-Fahrt ;-) Das sollte im nächsten Jahr besser werden, schließlich ist es eine Menge an Organisation, die der Gesamtverein auf die Beine stellt. Außerdem gibt es noch einen Anreiz: der Jahrgang mit den meisten Teilnehmern wird besonders geehrt.

Das Highlight in diesem Jahr war mit Abstand das Wäldchesfest im September! Schon seit April war der Chillis-Vorstand mit Vorbereitungen beschäftigt. Aber es hat sich gelohnt! Zum diesjährigen Wäldchesfest gab es eine Rekordbeteiligung (ca. 2.000 Besucher). Das Wetter hätte nicht besser sein können, die Vorbereitungen zusammen mit den 62er Herren, den beiden 61er Jahrgängen und dem Gesamtvorstand waren nahezu perfekt. An den beiden Tagen (Samstag: Aufbau, Sonntag: Fest) haben wir alle Hand in Hand gearbeitet: Vorstände und Mitglieder der jeweiligen Jahrgänge. Gleich zu Beginn des Festes wurde unser Jahrgangsbaum gepflanzt, eine europäische Lärche, der erste Nadelbaum aller 50er Vereinigungen! Danach wurde richtig gefeiert. Überall, wohin man sah, war gute Stimmung. Rundum: ein gelungenes Fest!

Im November hatten wir dann unser Gänseessen. Dies wurde gut angenommen, wir haben gemütlich im Justus beisammen gesessen, haben es uns schmecken lassen bei Gans, Rotkohl, Klößen, Maronen und Bratäpfeln. Zum Abschluss gab es noch ein Schnäpschen oder wer wollte Espresso oder Cappuccino, wobei unsere Vorstandschilli Ulli spontan beschloss, dass dies aus der Kasse bezahlt wird.

Die letzte Aktivität war im Dezember der Weihnachtsmarktbesuch in Koblenz. Schon die Zugfahrt dorthin war uns ein Vergnügen, da wir erstmal im Zug ein leckeres (selbst mitgebrachtes) Frühstück zu uns genommen haben. Der Weihnachtsmarkt in Koblenz erstreckte sich auf einige nicht zusammenhängende Plätze, war aber insgesamt trotzdem oder gerade deshalb nicht so gemütlich. Deshalb entschlossen wir uns, früher zurückzufahren und einen Zwischenstopp in Limburg einzulegen. 

Der dortigeWeihnachtsmarkt war sehr schön und auch die vielen kleinen Geschäfte luden zum kleinen Einkehrschwung ein. Glühwein und Lumumba haben uns bestens geschmeckt. Später ging es dann wieder nach Giessen, wo sich noch der harte Kern ins Weihnachtsgetümmel aufmachte. Auch hier haben wir uns noch sehr gut amüsiert.  

 

 
 

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